Monday | June 23, 2008

KUNSTODYSSEE --- MENSCHENSOHN --- MANIE ALS KUNST --- KUNST ALS MANIE

 

Meinen geliebten Eltern

Karl Marx/Friedrich Engels

Johannes Paul II

Meiner Freundin Ulrike Meinhof und meinem Freund Holger Meins

Dankbar gewidmet

Zitatenfluxus 1.Gesang

Erste Fassung für Asien

Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes,
Welcher so weit geirrt,Selbst da das Jahr nun kam im kreisenden Laufe der Zeiten,
Da ihm die Götter bestimmt, gen Ithaka wiederzukehren;
Hatte der Held noch nicht vollendet die müdende Laufbahn,
Auch bei den Seinigen nichtKein Erbarmen für ihn, Olympier?O wie könnte doch ich des edlen Odysseus vergessen?
Sein, des weisesten Mannes, und der die reichlichsten Opfer
Uns Unsterblichen brachte, des weiten Himmels Bewohnern?Nicht zu töten, allein von der Heimat irre zu treiben.
Aber wir wollen uns alle zum Rat vereinen, die Heimkehr
Dieses Verfolgten zu fördernUnd ein edler Ruf ihn unter den Sterblichen preiseWilde Barbaren, die dort mit Gewalt zu bleiben ihn zwingen.
Aber ich will dir anitzt weissagen, wie es die Götter
Mir in die Seele gelegt, und wie's wahrscheinlich geschehn wirdSorge nun selber für dich, und nimm die Rede zu Herzen.Staunend kehrte die Mutter zurück in ihre Gemächer,
Und erwog im Herzen die kluge Rede des Sohnes.Sage, woher ist der Mann? und welches Landes Bewohner
Rühmt er sich? Wo ist sein Geschlecht und väterlich Erbe?
Oder kam er hieher in seinen eignen Geschäften?Warum eilt' er so plötzlich hinweg, und scheute so sichtbar
Unsre Bekanntschaft? Gewiß, unedel war seine Gestalt nicht!Also lag er die Nacht, mit feiner Wolle bedecket,
Und umdachte die Reise, die ihm Athene geraten.

Ich und der Lotus sind ein Totus

Vor kurzem zurückgehrt, den Kopf und das Herz voller Projekte, begann das Jahr kalt mit den Christrosen im schneebedeckten Balkonkasten. Der Garten im Hinterhof schlief. Frau und Mutter froh über die Heimkehr.

Der 30.Geburtstag begann mit einer Fahrradtour auf dem Ehegeschenk durch das Wohnzimmer. Der Plan der Kunstodyssee gefasst, das Konzept ein work in progress. Die österlichen Sonnenstrahlen vertrieben die letzten Reste der Melancholie.

Manisch und faustisch die Gefühle. Narrengeburt: Jokerman, Trickster, Gottesplan. Die Träume Tag und Nacht unaufhörlich reißend Strom der Reifung, Rundung. Es blühten Geist und Seele und Garten. Goldene Narzissenzeit.

Der Uroborus, Animus, der Weise, Helden, Pegasus, Reise, Führer, Mandala, Kugel, Punkterfahrung, Narr, Urmutter, Ozean… Die Fülle wird zum Opfer, Rituale, Christusbruderschaft. Mystisch-manisch tief wird das Erleben in die Zellen;

Atomarer Tanz, Religionen, religiöses quellen, musisch klingen mir die Schwingen und das Selbe selbt. Eros sehnt sich, schweigend nur der Cupido. Eins im Einen. Allumfassend Urgrund ,Urvertrauen, Liebe, jedes zellulare Photon strahlt unendlich.

Ewigkeit, die Zeit ist los, die viel kritisierte , stets unmöglich erklärte Zeitlosigkeit, Glückseligkeit, mein Urknall bleibt, durchgeknallt von nun an alle Zeit. Das Wissen eindeutig klar. Gelöbnis eidestreu geschworen Gott.

Der Atheismus wird zum Ah vorm Theo. Staunend in den Wundern wird das philosophisch Wissen glaubensfest. Metaphysisch Tranzendenz geheimnisvoll. Idealistisch stets schon in der Tat gründ ich materialistisch mich im Unerkennbaren.

Ich und der Lotus sind ein Totus. Grüßt Saturn und Zahlenspiel im Dürerbild. Kugelbuddha Bu roll ich nun, umrunden werd ich den Planeten reisend in den Abenteuern auf fünf Kontinenten , virtuell in Zukunft sintemal.

Heiß der Sommer. Vom Balkon ruft stets die Mutter nach dem Markt zum Essen, bereitet von der Köchin. Frau wird stetig sorgenvoll. Ärger, Streit, Spülwasser wird mir Wassergrab. Esoterisch Bücherstapel. Aufmerksam nach Krishnamurti.

Wassersprengen oft ists nötig. Regenbögen produzier ich stundenlang mit dem sprudelnd Gartenschlauch. Bambusstöcke trommeln auf das Wasserfaß. Rosenmeer so rot wie Blut klettern voll die Wände. Clematisblüten künden Freude.

Und es kommt die Nacht des 8/9.8.83. Träume hell luzid bei Mutter, Sohn. Vergessen werd ichs nie. Auf dem Berggipfel sieht die Mutter mich, weiß gewandet, ausgebreitet beide Arme, kündend von den Himmelreichen. Stark verstört erzählt des Morgens sie den Traum.

Dem Sohn in gleicher Nacht träumt zu salben sich am nächsten Tag und taufen sich im eignen Teich. Aktion in Traumbotschaft wird Pflicht ihm für den nächsten Tag. Er meldet abends zur Messe sich beim Pfarrer seiner Taufkirche an.

Kommen Sie und beten, wie Sie wollen.“ Sprach ich doch von eigner Art. Ein Laken in drei Teile wird gerissen, geschürzt um Mitternacht geölte Lenden. Der ganze Mann ist splitternackt. Bemalt in bunten Farben das Gesicht zum Krieg.

Gefüllt die Hand mit Luftballons, ein Plastikschild, ein Platikschwert. Noch vor dem Sonnenaufgang steigt auf die Terassenmauer dann der Menschensohn zu grüßen Sonne tief im Osten schon beim Aufgang ihn zu segnen für die Kunst.

Was ich weiß von Kunst seit Magie, Mythos und Vernunft pack ich rein in christologisch relektiertes Happening. Soziale Plastik soll es werden, erweitern seinen Kunstbegriff. Auftakt zur Manie als Kunst. Fest geplant improvisationsgefüllt für zwanzig Jahr.

Die aufgeblasenen Luftbalons umbaumeln ihn. Das Glockengeläut verklingt, das akademische Viertel es ist verstrichen, ich schreite seelenruhig und öffne Kirchentür St.Michael. Ein Dutzend Leute in den Bänken am Altar.

Der Priester zum Altar mir nur den Rücken zeigt. Mein Schrei nun hinter ihm, jagt ihn erschrocken vom Altar zur Seite. Und flach zur Weihe lieg ich alle Viere weit nun am Altar. Shalom gewaltig durch die Kirche schallt.

Ich spür das Zittern. Schlotternd Priester, Gemeinde schaudernd kreidebleich. Ein Glück, daß keine Oma stirbt. Ein Sprung. Mit Schild und Schwert steh majestetisch Krieger ich auf dem Altar. Ein Narr geformt aus Künsten und realer Welt.

Platz nehm ich auf dem Tabernakel, verkünde vom symbolisch Thron auf symbolisch Himmel, dem Altar die Wiederkunft und das Gericht. Den Michael, die Engel und die ganze Heiligenschar ruf ich, der Künstlermenschensohn.

Dem Satan künd ich Verderben. Den Frieden bringe ich und seh in offener Tür schon meinen Krieg. Die Polizei. Kunstgebet wie meine Art wohl zu katholisch, nicht erwünscht, wo doch zuvor ich eingeladen am Abend noch zuvor.

Mir schwant was kommt die zwanzig Jahr. Mit beiden Armen auf dem Wagen und weit gespreizt die nackten Füße betasten Polizisten mich. Ein Foto noch. Ein Nachbar kommt:“Das macht er jedes Jahr.“ Und schon geht los die Fahrt unter Protest.

Die Neurologie der Städtischen Kliniken zuerst. Ich warte ruhig, antworte klar. Mein Aufzug erregt Verwunderung bei Ärzten, Personal. Soweit, so schlecht und weiter geht’s in der Eskorte nun zum Irrenhaus.

Dem Irrenarzt erklär ich klar in vernüntigem Diskurs kurz und knapp in einer guten halben Stunde die Aktion, erzähl noch Anekdoten über die Bekanntschaft mit Beuys im Düsseldorfer Büro für direkte Demokratie Mitte Siebziger.

Ich bräuchte Salz aus Apotheken, sagt er. Ich denk, der spinnt. Gebadet werde ich, Genuß. Der Kleiderschrank ist voll, ich mach mich schick und fahr nach Haus. Drei Stunden Irrenhaus, das reicht. Gestaune vor dem geistig Auge , Geraune der Patienten noch im Ohr.

Zuhause wartet schon das Essen und keiner hats gemerkt, was ist passiert. Den Nachmittag verbringe ich im Garten und habe Spaß, bin freudevoll. Das war gelungen rundherum. Ich denk wies weitergeht nun in der Kunstodyssee nach abgeschlossenem Gesang zum ersten.

Die Coda wird ein Friedensakt. Zum Nachbar geht’s zum Dreizehnten.

Der Taubenschlag ist voll Gegurre. Geliehen bekomm ich eine weiße Taube, obwohl der Nachbar irritiert. „Es dient dem Frieden.“ Er ist beruhigt. Die Sonne scheint, es ist 15.00Uhr. Ich laß die Taube steigen gen Blau des Himmels zu hoffnungsvollen Friedensflug.Masken vor.

 

Zitatenfluxus 2.Gesang

Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte Höret' er etwa Botschaft von einem nahenden Kriegsheer,
Daß er uns allen verkünde, was er am ersten vernommen?Saß nicht länger; er trat, mit heißer Begierde zu reden,
In die Mitte des VolksIch versammelte euch; mich drückt am meisten der Kummer!Sondern ich rede von mir, von meines eigenen Hauses
ZwiefachSondern ich rede von mir, von meinem eigenen Hauses Zwiefacher NotGroßen Ruhm, dir aber Verlust an großem Vermögen!Denn nicht lange mehr weilet Odysseus fern von den Seinen; Sondern er nahet sich schon, und bereitet Tod und Verderben Diesen allen; auch droht noch vielen andern das UnglückNach unendlicher Trübsal, entblößt von allen Gefährten,
Allen Seinigen fremd, würd' er im zwanzigsten Jahre
Wieder zur Heimat kehren. Das wird nun alles erfüllet!Dann wird er selber zuerst noch tiefer sinken in Drangsal,
Und im geringsten nichts vor diesen Männern vermögenAber wohlan! ihr Männer, zerstreut euch zu euren Geschäften!Jüngling, du mußt dich hinfort nicht feige betragen noch töricht!Jetzt da ich größer bin, und tüchtig, anderer Reden
Nachzuforschen, und höher der Mut im Busen mir steiget,
Werd' ich streben, auf euch des Todes Rache zu bringenLiebes Söhnchen, wie kann in dein Herz ein solcher Gedanke Wo denkst du denn hin in die weite Welt zu gehen,
Einziger liebster Sohn?

Beuysvermächtnis!

 

Wie Candide bestelle ich den Garten. Gott gilt es zu erfinden, wenn es ihn nicht gibt. Lügen, was das Zeug hält Voltaire wohl nicht, doch Wahrheit auch den Leuten nicht wie einen nassen Sack um die Ohren, doch genau das sollen sie haben.

Trotz Bitte die Hoftür stets verschlossen und so der erste manisch Furor ungeahnte Kräfte zeigt. Mit bloßen Fäusten wird Kleinholz aus der Eiche schnell im Nu. Es strömt zusammen, wer im Haus. Die Nachbarn warns, die rufen Polizei.

Brutal mit Waffen in der Hand, gepackt mit Eisengriffen, geschleudert auf die nackten Fliesen und and den Haaren über die Straße geschleift zum Bullenwagen aus dem eignen Haus. Mal wieder Gesetzesbruch und roheste Gewalt.

Die Neurologie zum zweiten und Krankentransport zum Irrenhaus. Nach Hause zurück nach Hause geht es sofort. Vernunft obsiegt und Eigentum. Die Frau sie kreischt ist ganz hysterisch, will bringen mich ins Irrenhaus. Ich klopp sie blau. Furor zum zweiten, letzten allemal.

Und Friede, Seelenruhe in der Folge. Das Zeichen ,Ehre den umstrittenen Meistern Sängerpoet und der Fluxuskünstler, wird der erste Hut seit Jugendzeiten. Er wird Zeichen dieser Kunstaktion, der ganzen zweiten Phase.

Verhandlungen verlaufen kurz, der Preis ein Spott, zufrieden der Professor, schnell bereit zum Kauf, ein Schnäppchen überdies. Schnell ist es geschehen beim Notar. 250 000 DM. Ein Klacks und 14 Tage später schuldenlos und fürs Verhältnis reich.

Nach Australien soll der Ausweg gehen. Der Frieden, die Ationen von Millionen machten panisch und Angst vor Pilzen aus Atom sie wucht wohl unaufhaltsam. Schon Hallos von Wasserstoffexplosionen das Jahr zuvor im schottisch Highland.

Die Frau sagt nein und rigoros. Das Risiko zu groß und wie die Mutter krank sei ich, ganz manisch-depressiv. So spricht sie kurz und äußerst klar. Die Treue ist gebrochen. Mein Weg er geht nun in die Welt. Die Sprache Spanisch in Spanien soll es fürs erste sein.

Verwahrlost Wohnung, die Frau verzogen, die Katzen Streunen durch die Zimmer. Erscheinen Freunde, die Schwiegereltern und einer der beste von früher ganz in Tennisweiß. Alibi für das Gewissen sonst nichts und folgenlos. Die Schwester fehlt, das wir Prinzip.

Wo bleibt die Kunst in dem Gesang? Es wird Kritik an Rausch, dem Rausch der Massen unserer Zeit. Kaufrausch wird inszeniert. Der Künstler zieht durch die City kauft. Der Kinderwunsch gebiert gleich Kinder und leer zur Hälfte ist Geschäft für Babykleidung.

Der Narr behängt mit Strampebuchsen die Fußgängerzone oft durchstreift. Performancehöhepunkt die Geldscheinspeisung. 20 000DM von der Bank und je zu zwanzig jeder, der passiert den Narren einen Schein bekommt.

Tausendmal und eins ist schnell geschehen. Für manchen ists wohl Märchen. Ein Geldgeschenk an Jedermann. Es dauert knapp ne halbe Stunde. Die Armut soll die Zukunft sein, so ahnt des Buffos rein Gemüt. Picarro ist schon auf dem Weg.

Die Straßen habens ihm angetan. Wie früher auch des nachts, er sucht nach Beute in der Archiktur und findet reichlich Stoff. Ich dichte unenentweg, das Hirn ganz voller Reim die ganze Zeit. So geht der Herbst in dem Gedankenbunt.

Der Heiligabend naht. Das Fest nicht nur von der Geburt. Auch Wiederkunft gefeiert wird. Überwiesen anonym geheime Summen für die Armen als Präsent , dem heiligen Franziskus ist es geschuldet.Die war im Sommer. Punktum.Basta.

Die Diane ist das Wohnmobil. Früh ist es, heilig ist der Tag. Im Sonnenschein geht es in die Ferne. Der Abschied kurz.

Der erste Stopp im Rhonetal. Das Weihnachtsessen mundet an der Tafel, Lyoner Altstadt Bohemienlokal. Die Weihnacht auf dem Hügel über der Rhon. Der Winter mild, der Wagen mollig. So läßt sich leben. Und heiß die Eisen in der Zukunftsschmiede.

Gemächlich geht gegen Spanien. Verlassen von Touristen die Provence. Orange, Arles, die ersten Päpste der Geschichte seiner Kunst in Avignon. Der Wein aus Occitanien mundet köstlich. Erinnert Finanzaufbesserung bei Ernten in der Jugendtramperzeit.

Das intellektuelle Highlight dieser Aktion II das Benjaminsche Werk zur Reproduzierbarkeit. Das Zeitalter technisch längst. Nur seine Kunst noch gänzlich aus Archaikund Magie. Gedacht wird Selbstmord in Port Bou. Das Bad zu Mitternacht und Masken vor.

 

Zitatenfluxus 3. Gesang

 

Jetzo erhub sich die Sonn' aus ihrem strahlenden Teiche
Auf zum ehernen Himmel, zu leuchten den ewigen Göttern
Und den sterblichen Menschen auf lebenschenkender ErdeLügen wird er nicht reden: denn er ist viel zu verständig!Einiges wird dein Herz dir selber sagen, o Jüngling;
Anderes wird dir ein Gott eingeben. Ich denke, du bist nicht
Ohne waltende Götter geboren oder erzogen.Tor! er wußte nicht, daß sein Beginnen umsonst war!Heimverlangend; allein noch hinderte Zeus die HeimfahrtUnd wir baten den Gott, uns ein Zeichen zu gebenHalte dich wohl, daß einst die spätesten Enkel dich preisen!Welche mir immer zum Trotz die schändlichsten Greuel ersinnen!
Aber versagt ward mir ein solches Glück von den Göttern,
Meinem Vater und mir! Nun gilt nichts weiter, als dulden.Denn du sagtest zu viel! Erstaunen muß ich! O nimmer
Würde die Hoffnung erfüllt, wenn auch die Götter es wollten!Und ich möchte doch lieber nach vielem Jammer und Elend
Spät zur Heimat kehren und schaun den Tag der ZurückkunftLiegend fern von der Stadt auf wüstem Gefild'Lügen wird er nicht reden; denn er ist viel zu verständigEinen Gast zu bewirten, der meine Wohnung besuchet!Lieber, ich hoffe, du wirst nicht feige werden noch kraftlos;
Denn es begleiten dich schon als Jüngling waltende GötterAls nun die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachteer stieg aus dem Bad', an Gestalt den Unsterblichen ähnlichUnd die Sonne sank, und Dunkel umhüllte die Pfade.

 

 

Roter Hahn

 

 

Strahlende Wintersonne in der Sommerresidenz Francos. Ein Heim El Grecos einst, der Schwulen Zuflucht, dann Zitadelle ihnen heut. Die Kirche über Felsen trotzend brandend Wogen. Die Bucht ist recht, zunächst der Strand fürs Wohnmobil ein Heim.

Cognac Cafe por favor und fleißig Spanisch Tag für Tag. Die Terrasse kühl doch angenehm im milden Winter. Hier sitz ich schon von morgens an. Ein Stammgast bald wie wenig andere auch. Allein und einsam. Ein langhaariger Deutscher mit dem Bulli ausstiegsweise unterwegs.

Er wird Begegnung freundschaftlicher Art zum ersten für 6 Wochen gut. Dann kommt gewichtig Bart, New York, ein reicher Jude auf der Flucht mit kolumbianisch und Paß United States. Ein Opfer eigener Drogen und gesucht wegen Kokainhandels und der Schmuggelei.

Nicht Rabi ward er wie geplant, mir Freund vom ersten Augenblick. Sein Name Mark Spencer, die Frau Französin Dominique. Die Freundschaft wächst in Tiefe jeden Tag. Des morgens nach dem Cognac im Cafe zum Strand. Das neuste Fitness aus US.

El Pais Lektüre täglich nun, das Autoradio plärrt. Drei Kilometer weit entfernt mein Appatamento. Drei Zimmer, Terrasse riesengroß.Sant Pere de Ribes, meine Zufucht vor dem Sodom und Gomorrha an der Küste. In die Berge voller spanisch wein ich schau beim Morgenfrühstück.

Die Straße gewunden fahr ich jeden Tag. Ein English Pub, wir sind schon Lokals bald. Die Wirte Freunde bald. Ein Dandy, Callboy Trainingspartner. Handwaage auf dem Tresen, Einhandhandstand, ein wahrer Akrobat. Gejoggt wird jeden Tag. Und Bahnen Swimmingpool.

Die Pause dient dem Kunstgenuß aus vollem Leben. Mark stets in den Spielarkaden Computerfreak seit Anfangstagen. Er plant Lizenz für neuen Mac für Spanien ganz. Für mich kommt päckchenweis Informatikliteratur. Ich werde Programmierer.

Marks Appartment am Tibidabo Zufluchtstätte für 8 Wochen. Lehrer bei Inlingua. Chilenen, Argentinier und die kleine Aussi werden meine Freunde bald. Dunkle Gassen an den Ramblas, Haschischhort für Mark. Was ich lern vom Millionär ist der Lumpenoutfit ihm zum Schutz.

Einmal nachts schwarzes Bösgelicht mich begleitet von Piazza Real durch dunkle Gassen, in die Diskos spät nach Mitternacht. Rauben wollen sie Pesetas, doch ich klug sie ausgetrickst und unbeschadet. Lehre für das Leben wieder.

Monjuic, Parc Güel und Gaudis Sagrada Familia, Mercat de la Boqueria, Gran Theatre del Liceu, Tourist nicht nur, sondern Künstler nach Miro, Picasso und Dali auch bin ich. Hier gibt 3. Kunstaktion im Herzen Katalaniens bei Anarchos.

Gesucht wird Carlos in der Nähe und geheim das Treffen terroristenaktivisten. Blut, Hahn, Du Roter. Wie beim Voodoo spritz ich Blut auf Bilder meiner Feinde. In geschlossenen Räumen bei gedämpften roten Licht.

Cadaques Port Lligat Dali ein Brief fürDich den Todgeweihten werf ich Dir in Deine Mauern. In Figueras dann entweih ich Galas Ehebett zur Gaudi der Besucher, Entsetzen des Museumspersonals. Herrlich wälz ich mich in den Federn Dalikunst.

Und die Hymne, mein Gedicht wird Elegie aufs System und seine Schergen. Meine Maske ist Gevatter Tod, mein Kostüm der weiße Anzug. Flmencoklänge, ich tanze Sartana plump wie sonst. Donnernd der Genossen Klatschen. Revolutionskunst mit Applaus.

Fußball WM war vor zwei Jahr und Barca Kunst wie Ajax, Camp Nou mit Dylans Jokerman. Das bin wohl ich und I and I des Nachbarns Bulli. Beim Konzert schreite ich splitternackt vor Bobs Augen durch die Reihen, spiel am Pimmel vor den Frauen und die Machos gnädig mir.

Auf der Stadionwache kommt schon Mark mit meiner Kleidung, leicht verwirrt ob dieses Akts. Nicht das einzige Mal wird’s bleiben, hartgesotten der New Yorker doch zum Wundern Staunen kommt. Kannte Warhol, trank mit Lennon, illustre Leute kannt er schon.

Mendoza, Montalban les ich in der Stadt. Höre gern Carreras und Fernando Sor. Motpellier die Partnerin kenn ich recht gut und Rio wird mein Ziel.Flaniere voller Liebe. Hago un paseo cordialmente. Ola il mondo.Adeu. Masken vor.

 

Zitatenfluxus 4.Gesang

 

 

Es sang ein göttlicher Sänger
In die Harfe sein Lied.

Aber du plauderst jetzt, wie ein Knabe, so törichte Worte!
Wahrlich wir haben ja beid' in Häusern anderer Menschen
So viel Gutes genossen, bis wir heimkehrten!Staunend sahn sie die Burg des göttergesegneten KönigsUnd nachdem sie ihr Herz mit bewunderndemBlickegesättigt.Stiegensiebeidezum Bad' in schöngeglättete Wannen.Langt nun zu, und eßt mit Wohlgefallen, ihr Freunde!
Habt ihr euch dann mit Speise gestärkt, dann wollen wir fragen,
Wer ihr seid. Denn wahrlich aus keinem versunknen Geschlechte
Stammt ihr, sondern ihr stammt vonedlensceptergeschmücktenKönigenher;denn gewiß Unedle zeugenichtsolcheWelch ein unendlicher Schatz! Mit Staunen erfüllt mich der Anblick!

Nimmer gebricht es dort dem Eigner, und nimmer dem Hirten,
Weder an Käse noch Fleisch noch süßer Milch von der Herde,
Welche das ganze Jahr mit vollen Eutern einhergeht

(Oftmal hab' ich hier so in meinem Hause gesessen,
Und mir jetzo mit Tränen das Herz erleichtert, und jetzo
Wieder geruht; denn bald ermüdet der starrende Kummer!)

Dieser dachte darauf umher in zweifelnder Seele:
Ob er ihn ruhig ließe an seinen Vater gedenken;
Oder ob er zuerst ihn fragt', und alles erforschte

Irr' ich, oder ahnet mir wahr? Ich kann es nicht bergen!
Niemals erschien mir ein Mensch mit solcher ähnlichen Bildung,
Weder Mann, noch WeibWelcher um meinetwillen sovielGefahrenerduldet! Und ich hoffte, dem Kommenden einst vor allen Argeiern Wohlzutun,Davon will ich kein Wort dir bergen oder verhehlenEine der Inseln liegt im wogenstürmenden Meere

Fremdling, bist du so gar einfältig, oder so träge?
Oder zauderst du gern, und findest Vergnügen am Elend:
Daß du so lang auf der Insel verweilst? Ist nirgends ein Ausweg
Aus dem Jammer zu sehn, da das Herz den Genossen entschwindet

Wer der Unsterblichen hält mich hier auf, und hindert die Reise?
Und wie gelang' ich heim auf dem fischdurchwimmelten Meere?

Gerne will ich, o Fremdling, dir lautere Wahrheit verkünden

Denn der Zauberer wird sich in alle Dinge verwandeln,
Was auf der Erde lebt, in Wasser und loderndes Feuer

Da ihr mit Undank nun so viel Wohltaten vergeltet!

 

 

Splitternackt: Adam Zechpreller

 

 

Das Frühjahr und des Frühlings Blütenpracht, das erste Bad im Meer, Manie als Kunst macht bald Furore schon. Den Lebemann spiel ich als Künstlerrolle, bin stadtbekannt in Windeseile bei den Wirten, die ich prelle, bei der Guardia Civil.

 

Zechprellerei wird geahndet mit ein paar Gefängnistagen jedesmal. Der Knast ein Loch und Antifrancosprüche an den Zellenwänden. Es bröckelt Putz , Matraze Stroh. Hier floß wohl Blut. Ich trete in den Hungerstreik sofort ein jedesmal.

 

Mark löst mich aus auf eigne Kosten, verliert kein Wort. Der Wagen Diskothek. Wie übermütig Jugend dröhnt wie der latste Ghettoplaster die Musikanlage. Und wo ich fahre, Spanien staunt. Ich lieg am Strand und höre Rock. 200 Meter weit entfernt aus Auto.

 

Pfingsten und aus ferner Heimat kommt die Frau, mich zu besuchen. Täglich Anruf galt ihr gegen Sorgen stets und ohne Ausnahm. Hoch in Blüte steht Manie. Gleich gibt’s Streit, doch stets geschlichtet über Nacht.Man ist sich fremd. Gar andere Welten.

 

Streunen wird Kunst und kunstvoll auch die Suche, wenn ich verloren. Liege verborgen unter Rucksackvolk bei Sants und kaufe Stier aus der Arena, lecker Steak. Perversion im Bett, wohl Schock der Frau für alle Zeit. Gebumst kaputt das Bett im Nu.

 

Die Personalien, Börse alles fliegt aus dem Fenster in schneller Fahrt. Die Frau sie sucht vergebens. Weg ist die Eurokarte Bargeld, Paß und Ausweis waren nicht mehr gefunden. Das wars, sie fährt nach Hause. War dies der Bruch auf Dauer wohl?

 

Das Baden Nackt unter den Tausend. Die fröhlich Kinder lachen, erbost, erzürnt die Elternschar. Des Künstlers nackte Haut, Geschlecht am Strand zur Schau gestellt den spanisch frommen Katholiken. Das heißt jetz Knast ein jedesmal. Ist für die Kunst, die könn mich mal.

 

Sonnengebet gut 50 Mal. Vor Sonnenaufgang geht’s in die Berge ,stehts ist gewunden stark die Straße. Die Nummern anderer Autos werden Rätsel, gelöst nach eigen enigmatisch Art. Long winding road. Die Beatles lassen grüßen.

 

Vier, halb fünf hoch oben auf dem Berg ich mitten in den Gärten. Kein Mensch nur Schafe blöken, Ziegen hinter Zäunen. Dies erste einsam Kunstaktion nur für den Künstler und die Himmel. Die Sonnenscheibe wird gehievt.

 

Der Künstler steht wie Leonardos Mensch dabei, voll Andacht wissen, dasß die Sonne Leben ist. In heimisch Galaxie sie spendet Atem den Geschöpfen, die alten Riten wußten es. Das Kirchenschiff gen Osten, Stonehenge und Keltenkreise, minoisch Kult, es ist kein Stoppen.

 

Gebet des Artisten wird täglich atheistisch Ritus. Den Göttern, Gott gedacht jedweden Augenblick, Herz Jesu Gebet Bus Koan von nu an klingt es im Herzen dauerhaft. Die Sonne morgens sigelt ewig Bund des Auserählten mit dem göttlich Zeichen auf der Stirn.

 

Friedensdemos rund um den Globus. Million in Bonn, weit ruhiger ist es in Spanien. Doch Bu dabei „Weg mit den Waffen!“. '82 CNN und E.P.Thompson und Trevor Griffith nicht zuletzt der präsidierend Bischof und sein Stuhl in London.

 

Engagiert für Frieden seit den Ostermärschen in der Jugend ist der Bu, nennt sich oft nach wandelnd Namen. Pegasus mit Rainbow dran. Liebesvogellebensbaum, Lu der Büffel und dergleichen. So speist er ein sich früh ins Netz mit hohen Kosten. Große Dienste Mark als Informant.

 

Auch der zweite illegale Paß, Mark als Kolumbianer nur zur Form mit gefälschtem Paß weiß Rat. Teurer Spaß, doch nützlich fürs Ikognito. Dokument des Künstlers für die Reisen um den Globus. Auf nach Frisco geht es eine Woche mit dem Flieger.

 

Laker billig Zeiten warns. Big Sur Henry Millers Sexus Plexus Nexus Reste Blumenkinder in den Straßen an der Golden Gate. Hause billig, profitier immens von den Yorkshiretagen und den amerikanisch intensiven Studien nicht vergessen Howl und Beatniks.

 

On the road ist Bu. Wo geht’s hin. Keiner weiß es. Könnt ers ahnen, welch ein Grauen, Furcht und Schrecken. Griechisch die Tragödie wird. Überleben knapp wird der dionysisch Streiter. Rausch, Manie, Wahnsinn, Irrsinn nur bei anderen ist gefährlich schon in Bälde.

 

Landung sacht in Bacelona. Übern Teich zurückgekehrt, wohlbehalten. Blumenschmuck im Haar, bekränzt der kleine Heros das ist Papas kleiner Eckstein Bu der Dicke wie der Pa ihn nannte. Kein Gramm fett, schlank wie eine Tanne durchtrainiert und fit, gleicht Adonis er aufs Haar.

 

Mark will reisen, soll Kurier sein unterdessen für sein Haschisch von der marrokanisch Farm. Sage ja, er ist mein Freund. Auf geht’s rund um Spanien nach Gesangespause nun fürs erste. Zwanzig Kilo aus dem Atlas. Flug wars hin, Tanger, Farm ,zurück geht’s vollbepackt auf Fähre.

 

Bammel und gehörig Angst, doch der Lohn vfertiefte Freundschaft und Vertrag als Geldkurier für das Schwarze aus den Drogen. Koffer voll, Million solls sein. Sage nein und bleibe standhaft, bin entschieden. Einmal Ausnahm, dabei solls bleiben, kriminell das muß nicht sein.

 

Noch paar Takte zu homerisch Hebung meiner Kunst in Frisco. An der Grace auf Nob Hill gedacht ich dem Vorbild aus Assisi wie ein Beben des Andreas Grabens. Manisch Glossalie über Alcatraz, den Tod als Strafe und nach Hause offnen Mundes Amerikaner. Masken vor.

 

 

 

 

Zitatenfluxus 5. Gesang

 

 

Aber die Götter saßen zum Rate versammelt; mit ihnen
Saß der Donnerer Zeus, der alle Dinge beherrschetJetzo beschlossen sie gar des einzigen Sohnes Ermordung.
Wann er zur Heimat kehrt;Wallte der liebliche Duft vom brennenden Holze der Ceder Und des Citronenbaums.

Unter dem Laube wohnten die breitgefiederten Vögel,
Eulen und Habichte und breitzüngichte Wasserkrähen,
Welche die Küste des Meers mit gierigem Blicke bestreifen

Weinend saß er am Ufer des Meers. Dort saß er gewöhnlich,
Und zerquälte sein Herz mit Weinen und Seufzen und Jammern, Und durchschaute mit Tränen die große Wüste des Meeres.Aber er selbst kam hier, von Sturm und Woge geschleudert.Jetzo gebeut dir der Gott, daß du ihn eilig entlassest. Denn ihm ward nicht bestimmt, hier fern von den Seinen zu sterben; Sondern sein Schicksal ist, die Freunde wiederzuschauenGrausam seid ihr vor allen und neidisches Herzens, o GötterFreundlich nahm ich ihn auf, und reicht' ihm Nahrung, und sagte Ihm Unsterblichkeit zu und nimmerverblühende Jugend.Ach! in Tränen verrann sein süßes Leben, voll Sehnsucht Heimzukehren:Wahrlich du bist doch ein Schalk, und unermüdet an Vorsicht:So bedachtsam und schlau ist alles, was du geredet!Denn ich denke gewiß nicht ganz unbillig, und trage Nicht im Busen ein Herz von Eisen, sondern voll Mitleid!Aber wüßte dein Herz, wie viele Leiden das Schicksal. Dir zu dulden bestimmt, bevor du zur Heimat gelangest; Gerne würdest du bleiben, mit mir die Grotte bewohnen, Und ein Unsterblicher seiAls nun die Morgenröte des drittenTages emporstieg, Siehe da ruhte der Wind; von heiterer Bläue des Himmels Glänzte die stille SeeSo erfreulich war ihm der Anblick des Landes und Waldes.

 

Reiseassoziationskritzel

 

Windsurfen, Tauchen mit Dominique ein Heidenspaß. Key West läßt grüßen.Rioja satt, Schampus, Flan und Cornejo, auch na klar paella. Hummer Langostinos stets vom feinsten. !. Restaurant am Ort. So läßt sich leben, Mark wahrhaftig ist unendlich Trost, ist die Güte in Person.

 

Treu der Bu trotz schöner Miezen und Verführung mancher Circe. Schwulenkarneval fings an. Sureales Großspektakel. Das Casino in der Nähe kaum Versuchung, nur zum Spaß. Stark vermisst hunderte Kassetten mit den Liebessongs von Bu.

 

Diebstahl aus dem Auto einst am Hafen. Geplündert war das Auto oft. Kleiner Einkauf für die Reise Rock und Folk und Klassikweisen. Auf nun geht’s Valencia. Benidorm Beton Touristenwüste. Schön der Fels vor naher Küste.

 

Vor dem Bürgerkrieg wohl schön, Fotos stumme Zeugen. Bus Boycott zu Francos Zeiten. Garotte. Schöne Verse von Alberti. Lorca Tod im Blut auf Pflaster. Diane schönes Schlfzimmer.Abstecher ins andalusisch Hinterland. Malaga. Sierra Nevada liegt noch Schnee auf Gipfeln.

 

Sevilla Altstadt Kathedrale. Bodegas Fässer stets die Becher füllen und Flmencotanz zu Kastanetten. Mark der Weltenbummler weiß Bescheid. Der Gangster als offenes Buch. Bu Deutscher, Mark Jude, irrelevant. Das normalste der Welt.

 

Ausschwitz freundlich let it be. Bu ein Schock. Der Commie und der Jude. Bu redete kaum über Politik, Mark nicht über Geschäfte. Vage geplant ein Gebruchtwagenhandel Europa/USA. Zollbestimmungen. Formalitäten abgeklärt schon längst. Es blieb Plan für Bu.

 

Mark ist heute im Geschäft mit Gebrauchten groß. Freundschaft war das Normalste der Welt, selten nur noch in späteren Jahren sollte Bu dieses Gefühl haben. Bekifft durch Gassen. Bilderwelten. Visualität des Bu. Mark begeistert, voller Staunen.

 

Katholizismus zu den Tapas. Mark ganz aufmerksam Student. Schulverweis der Benno Büffel Tarzan von einst, Schluß mit Internat und Extern.Sherryproben. Cordoba. Generalife. Maurenzeit. El Cid ein Held für Bu als Kind.

 

Ceuta kurz. Costa del Luz. Und ab dann in den Norden. Das Wetter rauher. Die Küsten steil. Der Heimweg ists, es geht noch jakobswärts nach Compostela. Danach Madrid und Kunstaktion in Toledo vor Santa Maria Philipp II eingedenk und Untergang stolzer Armada.

 

Ganz Chaplin Charlie war mein Tanz wie ein Torero ohne Stier. Die Menge lacht, nur Sympathie. Der Don Quichote, der Aleman. Mark wundert sich schon gar nicht mehr. Ich gehe rum zum Spaß und eigner Gaudi mit der offnen Hand, sammel so ein paar Peseten.

 

Im Prado ist es kühl.Garten der Lüste, Dürer Selbstbildnis, El Grecos Auferstehung Christi, der Liebesgarten, La Immaculada, Impressionen voller Kunst. Bu will Malen wie schon oft. Kauft für Skizzen ein paar Blocks, kritzelt fleißig, Fratzenzeit.

 

Alcala, Palast des Königs, Cognac auf der Plaza Major. Der Manzanares lädt zum Bummeln, abends Jazz, Hotel vom Feinsten. Apfelwein im Casa Mingo. Tiefer gehen die Argumente, reife Freundschaft, große Liebe, Bu sich fragt, ist er wohl schwul?

 

Zurück nun zügig. Zaragossa. Ab und an ein Gläschen Bier. Sitges hat uns wieder nach sechs Wochen auf Grand Tour. Bu plant Rio, auch ne Woche. Latinowelt .Hundert Jahre Einsamkeit und die offnen Adern der favelas. Bu ist heiß, sein Karneval.

 

Copacabana Billigflug. Welche Kunst. Wird es gefährlich. Nackt dort nicht, das ist schon klar. Kostümfest wird’s zur besten Sommerzeit. Die Brasilianer raunen. Anzug Seide aus lindgrün. Federhaube. Schminke farbig das Gesicht. Bu der Dandy, Bohemien. Riokunst, das wars.

 

Rückflug klar. Berge rund um Rio, Adeus obrigado noch einmal Brasilien irgendwann, Amazonas dann und Urwald.Krokodile liebt der Bu, fraß den Bullen vor dem Kaspar in dem Bretterkasten einst in Kinderstube. El Prat und sanftes Rollen bis zum Sängers sechsten. Masken vor.

 

 

 

 

 

Zitatenfluxus 6. Gesang

 

 

 

 

 

Also schlummerte dort der herrliche Dulder Odysseus,
Überwältigt von Schlaf und ArbeitDeine kostbaren Kleider, wie alles im Wuste herumliegt! Dort erfreut sich ewig die Schar der seligen Götter. Weiden im süßen KleeWeh mir! zu welchem Volke bin ich nun wieder gekommen? Sind's unmenschliche Räuber und sittenlose Barbaren;
Oder Diener der Götter, und Freunde des heiligen Gastrechts? Bin ich hier etwa nahe bei redenden Menschenkindern?
Auf! ich selber will hin, und zusehn, was es bedeute! Ging dann einher, wie ein Leu des Gebirgs, voll Kühnheit und Stärke,
Welcher durch Regen und Sturm hinwandelt; die Augen im Haupte
Brennen ihm; Mut in die Seele gehaucht, und die Furcht den Gliedern entnommenDieser Gedanke schien dem Zweifelnden endlich der beste.
So wie er war, von ferne mit schmeichelnden Worten zu flehen;
Daß ich auch hier noch dulde! Denn noch erwart' ich des Leidens
Ende nicht; mir ward viel mehr von den Göttern beschieden! Aber Wonne den Freunden; und mehr noch genießen sie selber! Dieser beschied dir dein Los, und dir geziemt es zu duldenJetzo gleicht er den Göttern, des weiten Himmels BewohnernSiehe, da mied' ich gerne die bösen Geschwätze, daß niemand
Uns nachhöhnte; man ist sehr übermütig im Volke! O dann hoffe getrost, die Freunde wiederzusehenHöre mich endlich einmal, da du vormals nimmer mich hörtest,
Als der gestadumstürmende Gott mich zürnend umherwarf!
Laß mich vor diesem Volk Barmherzigkeit finden und Gnade


Der Fischer und das Himmelmeer


Meditationen am Strand und in den Bergen. Das Kloster und der heilig Fels ganz nah. Oft besucht und jedesmal Aktion. Schöne Jakobstreppe in den Himmel. Rostra in den Lüften für den Bu.

Monserrat auch Straße, wo ich wohne. Schwarze Schutzpatronin wird sie sein die Madonna. Wohnen in den Klosterzellen nur einmal. Billig wahrlich, doch es reicht ihm das Gefährt.

Steht am Fuß des mächtig Felsens, thront vor Abgrund wunderbar. Herkuleskräfte, manischPower deb Mercedes hinten ohne Mühe für sekundenlang, staune Wunder. Wie das mit der Kirche ist.

Klapse Barcelona. Kurz und knapp ist der Besuch nach der Mönche empört Wundern, ob des Beters in den frühen hoch am Himmel auf den Stufen. Predigt deutsch, das ist doch klar.


Stufenpredigt, Polizei, Bu ist eh nur einerlei. Und die Ärztin voller Schock, Bu berherzt ihr an die Brüste greift. Kurzes Interview. Goodbye, das war Kunst und vielerlei. Noch fleht Bu Entlassung nicht herbei.

Doch ein Furor packt ihn einst. Nimmt Guitarre zieht in Hügel weinbewachsen. In den Reben und Weinstöcken ist es seine Bergpredigt. Keine Seele außer ihm. Weit her Hundekläffen.

Fluxuskunst der einsam Stunde. Botschaft für die Menschheit klar. Haltet Frieden Nichtet Tod in Form Atom. Füttert Hunger, lindert Elend. Seid Euch Freunde, liebt und frei jeder seinem Gusto folge und so weiter, weiter.

Die Guitarre wird zu Kleinholz, bleibt der Hals der schlanken Frau und die Saiten baumeln Narrenbombelschnüren gleich. Hat den Spiegel in der Hand so geht’s nun von Land zu Land.

Und die Nacht im Weinberg kühl. Kühl die Stirn und das Gemüt. Pochend Blut durchwallt die Schläfen, Frieden ists der Seele Gut. Vater Sohn und Heiliger Geist Danke Euch dass ich mit Euch schon eins Menschensohn auf Geheiß.

Poesie und Zapping Mind meine Lyra zupf ich gern soll euch nicht zum Schaden sein. Meine Musik ist von Sternen ideen voll mein Himmel ist werd von nun an künden Anonymus wissend Bu ist Budhha.

Hacke holz das ist Erleuchtung Hacke Meinung ideologisch allemal kurz und klein nun auf die Dauer liege auf der Weltanschauungslauer pfeife Gassenhauer. Bin der Bu der Kugelbudhha sphärenrund und Quarks Trilliarden.

Quark bin ich die reinste Stippmilch munden will ich Jedermann. Sah die weiße Taube war von Weißen übersät zum Erstaunen großer Leuteschar flog ja stand im Gegenlicht. Eid, gelobe Schweigen für zwei Dutzendjahr.

War beim Weinstock, bin die Rebe. Höre Botschaft der Kulturen, Relidionen, Wissenschaften.Und im Grauen eines morgens Strahlen blenden silbern Meer. Gold die Wellen, Sonne aus Rubin.

Da am Strand der Menschenfischer. Knüft das Netz für reichen Fang. Selig bin ich, glückserfüllt. Paradies ich bin zu Hause. Eden so der Garten war. Gott Du schickst mich will mich opfern immerdar. Masken vor.



Zitatenfluxus 7.Gesang


Also betete dort der herrliche Dulder Odysseus Denn ich komme zu euch, ein armer irrender Fremdling, kenne der Menschen
Keinen, welche die Stadt und diese Gefilde bewohnen. Gehe so ruhig fort, und folge mir, wie ich dich führe;
Schaue nach keinem Menschen dich um, und rede mit niemand.
Denn die Leute sind hier den Fremden nicht allzu gewogen,
Und bewirten sie nicht sehr freundlich, woher sie auch kommen. Aber erbarmet euch mein, und sendet mich eilig zur Heimat;
Denn ich irre schon lang', entfernt von den Freunden, in Trübsal! An Beredsamkeit reich, und geübt in der Kunde der Vorzeit. Ja ich wüßte vielleicht noch größere Leiden zu nennen,
Welche der Götter Rat auf meine Seele gehäuft hat! Denn nichts ist unbändiger, als der zürnende Hunger,
Der mit tyrannischer Wut an sich die Menschen erinnert,
Selbst den leidenden Mann mit tiefbekümmerter Seele. Hierum muß ich dich, Fremdling, vor allen Dingen befragen:
Wer, und von wannen bist du? Wer gab dir diese Gewande? Ich Unglücklicher! Ach noch viele schreckliche Trübsal
Stand mir bevor, Unter den Blättern dort, mit tiefbekümmerter Seele,
Schlief ich die ganze Nacht, bis zum andern Morgen und Mittag.
Als die Sonne sich neigte, verließ mich der liebliche Schlummer Fremdling, ich trage kein Herz im Busen, welches ohn' Ursach' Brennte von jähem Zorn Und sie kamen dahin, und vollbrachten an einem Tage
Ohne Mühe die Fahrt, und brachten ihn wieder zur Heimat Was er verheißt! Dann strahlt auf lebenschenkender Erd
Unauslöschlich sein Ruhm: ich aber kehre zur Heimat!


Beginn der Tollhausstigmazeiten


Zurück voll Heimweh nach der geliebten Frau, voll Sehnsucht. Der Aufbruch schroff und ohne Abschied, verlassen ist Rue Monserrat in Windeseile. Die brausend Fahrt ohn Unterlaß bis das Sekundenschlaf das Rasen bremst. Die Planke rettet ihm das Leben.


Am nächsten Rastplatz halt. Der Wagen leicht beschädigt. Ne Mütze Schlaf. Er bettet sich zur Ruh in mittäglicher Stunde. Traumlos der Schlaf, die viezig Schwingen. Erfrischt und neues Leben in den Glieder geht’s weiter Richtung Bier und Stahl.


Daheim kommt bei der Frau drauf unter. Besucht die Mutter. Freudestrahlen. Die Frau hat einen Neuen. Es lebt sich nun für kurze Zeit in einem Dreier. Drachen läßt der steigen und ist Doktor. Das geht nicht lange gut. Auf geht es in die neue Wohnung.


Im Osten nun, wo Aurora er im Fenster sieht des morgens. Geplant sind Reisen und Aktionen. Die neue Wohnung klein und fein, ein Schloß für mich allein. Die Wohnungstür aus Fensterglas, nicht gerade sicher. Kein Freund läßt blicken sich. Er wird gemieden.


Ein Riesenphallus wird gekauft aus Wachs. Er brennt. Lodernd Flamme, mein Verhängnis. In der Mutter Küche zündelt das Parkett. Nichts passiert. Ein Unglück. Ich paß auf. Kokelstelle kaum zu sehen. Es erscheint Gesundheitspolizei.


Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Diese Messe, Männerkult aus brennend Pfall und der Trick der Tante bedeutet Ende der Karriere, Irrenschicksal all die Jahre in Geschlossenen desörtlich Tollhaus. Keine Chance bei dem Richter sein Bericht.


War doch Kunst des männlichen Geschlechts. Dionysisch ganz antik. Ich trug Larve bei dem Akt. Gibsabdruck, das Selbstporträt. Heilig wars in Religionen. Brand und Opfer, von nun an ist sein Mal sichtbarer als Gotteszeichen. Stigma nun der Ruf als Irrer.


Als die Tür schlägt donnernd zu, eingesperrt im Narrenturm der Bu. Nun ist er Narr vollends, ein Feste, Buffo, Harlekin. So voll und klar und unumstöslich nun ist seine Theorie der Künste. Schlecht, häßlich und unwahr, was nur Kurzbefund für ihn.


Grundrecht will er schon im ersten Augenblick der Klapse, Freiheit seiner Künstlerreligion. Als der Pillencoktail kommt mit Drohung der Gewalt auf Anhieb, fordert Bu die Zwangsjacke. Gummizelle ist ihm lieber. Recht hat er. Das Hirn in Eisen von den Neuroleptika.


Schmerz ergreift ihn schon am ersten, weiß nicht das es Krämpfe sind der Rückenmuskeln. Gebückt schlurft er wie bucklig nun über Gänge. Hin zurück in einem fort ohn Unterlaß. Und der Nebel der Neuronen undurchdringlich.


Ca. 30 ist die Zahl der Irren auf Station wie sein Alter.Dasa wird Kunst, das weiß er nun. Aufrecht bleibt er von an. Jeglicher Versuch vergeblich ihm zu brechen ehrlich Kreuz. Doch Versuche gabs da reichlich. Bienek ohne Herr heißts frech.


Wird beleidigt, spürt schon gleich Demütigung und den Willen zu erniedrigen. Ist zu klug fürs Volk der BILD. Unverstanden Poesie und Sachverstand. Keine Chance therapeutisch. Theorie hier wars das mal.Kennt noch nicht den Affenzirkus.


Seelenakrobaten satt hat Bu Gewäsch der Spieglein Spieglein Narretei. Ihm ist gleich schon einerlei. Seelenstriptease allenthalben. Hier prostituiert sich wers schon kann und der schleimig Therapeut ist stets den Psychos weit voran.


Schmerz laß nach, du Schreckensgroßer. Die Sekunde zählt, hier wird sie Bild. Schwergeburt das Momentsmalen. Wußte nur Glückseligkeit seiner heilgen Tage. Wo der Himmel öffnet sich und der Bruder, der Messias, ihm zur Seite.


Menschensohn das ist er schon, himmlisch Segen und gezeichnet für die Zeiten des Äon ist die Stirn, die heiße. Taube in sein Fleisch und Blut. Nun kommt noch der Höllenfluch. Hier das weiß, spürt das er willkommen ist als Opfer purster Willkür.


Kommunist und ohne Maulkorb, Klug und nicht wie sie ein Scheißer ist. Das kommt auf die Rechnung, rote Zahlen für das Leben nun. Und Ruin durch Christenvolk , CDU die Ärztin ist. Nun die Lehren für den Revoluzzer das man noch von gestern ist.


Klar ist Tradition der peinlichen Methoden, Kinder wurden hier getötet, große Zahl. Irre ausgemerzt und ohne Gnade. Es beginnt beim rüden Ton. Wenn sie packen dich die zwölf Apostel Satansvolk, schnallen fest, ist das Kindheitstrauma da.


Hölle wars und wirds auch wieder ein ums andere Jahr. Drehtür heißt das Spiel des Hades. Und Psychiater Zerberus geifernd Hund wie keiner war. Noch kommt Familie zu Besuch, auch ein Freund, kommen Freundin, täglich seh ich meine Frau mit Freuden.


Tie verzweifelt jedesmal, wenn sie gehen und mich lassen in der Qual. Heilig Sakrifizium Mania. Hat der Himmel seinen Preis. Und nun heißts zu halten Gott den Eid durch jedwedes Herzeleid. Nichts ersehn ich wie Entlassung, frage nach schier jeden Tag.


Und die Mörder, Kriminellen wissen alle, das ich gesund. Sehn die Kranken, ziehn Vergleiche. Nur die weißen Kittel schweigen beharrlich.Es geht um anderes als Genesung. Hier wird Bu für Meinung abgestraft. Diktatur ists nicht demokratisch.


Doch die Donnertür sie öffnet sich schlußendlich für den Depressionsgeweihten. Tödlich wirkt das schmerzhaft Gift der Überdosen. Gilt zu überleben tapfer und Vergeben was da war.Und es heißt bis nächstes Mal.


Antikriegstag ‚84, schöne neue Welt erlebt im Orwelljahr, kenn den Großen Bruder, kenn die Pillenstreckbank fürs Kostüm der Nerven, will nur fliehen Welt bereisen. Beruflich ists wohl aus. Als es knallte in den Ohren, Türen dicht wußt ich gleich ich bin erledigt.


Aus der Klinik kam Idee nach großer Flucht Deutschland nightmare für so viele nicht nur gestern laß ich liegen zieh in Fremde aus der ich kam. Bu der Weltmann, Globetrotter kann sichs leisten dank der Arbeit seiner Väter, Mutters Fleiß und Eigenleistung.


Hau auf den Kopf nun was mir blieb an Bargeld dutzende von Tausenden. Investieren in die Bildung, Menschenkenntnis von den Nöten dieser Welt. Schau den Luxus, kenn Korruptheit auf die Knochen, hurt in Spanien sondergleichen in Verderbnis.


Brach am Anfang meines Schaffens großes Epos gleich den Eid, doch es dauerte nicht lang und es tat mir herzlich leid. Besserte mich fortan wußte nun was Geld mir angetan. Habe nie nach ihm gestebt, hat genug mein Leben lang, war verwöhnt im Wohlfahrtsstaat.


Gebucht wird Macchu Pichu, Inka Trail. Der Impfung viele. Gelbes Fieber, Hepatits, Malaria und Typhus, Oroya Fieber. Es sind da Schlangen, Insekten aller Art und nicht vergessen die Egel für das kostbar Blut.


Längster Flug des Lebens bis hierher, und in Aqua Calientes eß die Pizza mit Genuß. Radebreche spanisch mit den Indios in Ponchos, spür das Herz der Armut pochen. Cuzko, in den Wolken hoch in Anden sind wohl Hundert auf dem Trail. Glücklich bin ich guttrainiert.


Schaff Strapazen ohne Mühe, seh die heilige Inka Stadt.Waynapichu bist du schön. Voll der Mythen und real ist die Magie. Valle Sagrado, Wilcamayu. Zaubergold du glitzernd Fließen. Ollaytaytambo deine Steinblocks, Trekking in Kulturgeschichte.


Urubambo und Terassen von Muray. Theokratisch war das Reich, Sapa Inka eure Herrscher,zahlt Tribut und auch das Leben, Wollewebkunst sehr geschickt.Lama und Alpaca eure Tiere. Und der See von Titcaca, meine Jugend Titizeit.


Du Pizzaro mit den Pocken deinen Masern brachtest Unheil übers Volk. Seid vergleichbar große Inka Altägyten und den Römern. Grifelte in Reime mein Erleben in die Ritzen meines Hirns. Tahuantinsuyu poetisch Klang und Name.


In den Macchu Pichu Anden bracht ich mich der Sonne dar. War ein Fluxus für mein Leben Akt des Opfers, Göttergabe meines Hypothalamus. Sonne steige jedemach Musik aus Dir wie Sternen. Galaxiensingen wunderbar. Masken vor.

Zitatenfluxus 8. Gesang


Und es wimmelten schnell die Gäng' und Sitze des Marktes
Von dem versammelten Volk Daß ich rede, wie mir das Herz im Busen gebietet. Laßt uns denn jetzo die Reise beschleunigen, wie wir gewohnt sind. Als den Trauergesang der göttliche Sänger geendigt, Trocknet' er schnell die Tränen, und nahm vom Haupte den Mantel, Faßte den doppelten Becher, und goß den Göttern des Weines. Laßt uns denn jetzt aufstehen, und alle Kämpfe beginnen Auf denn, versuch' es einmal, und wirf vom Herzen den Kummer. Denn ich habe schon vieles erduldet, schon vieles erlitten; Wisse, Gott verleiht nicht alle vereinigte Anmut Allen sterblichen Menschen: Gestalt und Weisheit und Rede. Denn an der Seele nagt mir die Red', und du hast mich gefodert! Also sprach er, und alle verstummten umher, und schwiegen.Künftig soll deine Tugend gewiß kein Sterblicher tadeln, Welcher Verstand besitzt, anständige Worte zu reden! Eilend ging er zu Hause, mit tiefbekümmerter Seele, Stand in dem Vorsaal still; und der rasende Eifer ergriff ihn. Fürchterlich ruft er aus, und alle Götter vernahmen's: Jetzo standen die Götter, die Geber des Guten, im Vorsaal; Und ein langes Gelächter erscholl bei den seligen Göttern, Also sprach er; da lachten laut die unsterblichen Götter. Lös' ihn! Ich stehe dafür: er soll, wie du es verlangest, Vor den unsterblichen Göttern dir alles bezahlen, was recht ist.Dir verleihn die Götter, die Heimat und deine Gemahlin Wieder zu sehn, nachdem du so lang' in Trübsal umherirrst! Auch du freue dich, Lieber; dich segnen die Götter mit Heile! Lebe wohl, o Fremdling, und bleib' in der Heimat auch meiner Eingedenk, da du mir zuerst dein Leben verdanktest.Hat er nimmer geruht von seinem traurenden Grame,
Unser Gast; ihm drückt wohl ein schwerer Kummer die Seele.
Jener halte denn ein! Wir wollen alle vergnügt sein,
Gast und Wirte zugleich; denn solches fodert der Wohlstand. Sage, mit welchem Namen benennen dich Vater und Mutter,
Und die Bürger der Stadt, und welche rings dich umwohnen?
Denn ganz namenlos bleibt doch unter den Sterblichen niemand,
Vornehm oder gering, wer einmal von Menschen gezeugt ward;
Sondern man nennet jeden, sobald ihn die Mutter geboren. Aber verkündige mir, und sage die lautere Wahrheit:
Welche Länder bist du auf deinen Irren durchwandert,
Und wie fandest du dort die Völker und prächtigen Städte?

 

 

 

Hört ihr Leute

 

November bald, dunkel Nebelland, Schwermut oft dein Zeichen für so Vieler Lebensüberdruß. Auf geht’s in die Lüfte einmal um die Welt. Laut verkündet an Rheinoldi ist der Fluxus. Erste Rede über Revolution gegen Hunger, Elend, Armut, Zerstörung der Umwelt und des Lebens.

 

Staunend stehen bleiben sie vereinzelt. Bilden eine Menschentraube. Andere shoppen, lassen stehen Bu den Künstler. Sehn in ihm halt einen Spinner wie soviele in den Meilen des Konsums. Unbeirrt ist Bu und geistesklar. Zukunft wird’s erweisen immerda.

 

Spät schon Frühling Buenos Aires. Pampa, Patagonien weit, geh zum Fußball in dem vollgefüllten Stadion. Und ein Beben nur die Massen. Anders doch der Beifall stürmisch in der Oper Teatro Colon. Sonst lieb ich die Tangoweisen, Salsa and so on.

Auf der Plaza del Mayo Frauen weinen, wo nur sind die Söhne hin. Der Verkehr rein höllisch ist. Voll die Busse zum zerbersten. Billig U-Bahn fahren überall. Borges dich versteh ich besser nun. Irr nicht durch die unendliche Bibliothek.

 

Und die Musik Giora, deine Klezmer Klarinette klar entzückt bin ich bis heut. Riesig ist die Metropole. Reich und arm so allenthalben. Nach Cuzko in Peru der zweite Eindruck des lateinisch Kontinents, früh schon solidarisch war ich in Drittweltgruppen.

 

Santigo de Chile, Pinochet und Diktatur. Halte Rede fast schon stumm im Cerro San Christobal. La Moneda und Allende Mord vor zwölf Jahren, ich kenn die Reaktion auf unsere Meinung von der Freiheit für die Armen auch der deutschen Reaktion und der sog. Demokratisch Mitte.

 

Lecker das Asada, Emplanadas liebe ich, kenne sie von Demos längst und aß zu solidarisch Preisen oft. Die Kneipen recht gemütlich, guter Wein. In der Ferne seh ich die Anden. Schlender noch mal vorbei an den Soldaten auf der Plaza de Constitution. Take off nach Kolumbien.

 

Santa Marta deine höchsten Höhen an der Küste aus der Luft, sanfte Landung Bogota. Pablo alias unvergessener Mark hier dein Kokain ist her macht so viele arm, wenige millionenschwer. Möchte kauen Kokablätter. Wollen mal sehen. Und ne Linie Kokain. Doch wohl zu gefährlich.

 

Drogenkartell, laß ich wohl die Finger von. Bin nicht lange in den Elendsvierteln dieser Stadt des armen Landes. Promeniere mit den Schönen im Park Simon Bolivar. Das heißt nicht lieber. Mal ein Abstecher Goethe Institut. Netter Plausch.

 

Für den Stierkampf ist zu früh. Reise ab rund um die Welt geht’s weiter. Puerto Rico. Geh ins Meer für gut zehn Tage. Sehe Wale. Denk an Moby Dick vom Vater und die eigene Begeisterung mit zehn. Wollte Wale fangen, heut ists anders Greenpeace dank.

 

Ausgezeichnet ist der Kaffee. Sowas wie Bananenbrei mundet. Hier wohl vor den Walen könnten auch wohl Affen sein halt ich meine Fluxusrede noch auf spanisch. Feurig klar. Das Meer tut gut. Wie schon die Winde des Passat am koumbianisch Äquator.

 

Madonna von Gouadalupe ich komm ganz nah. Wie auf Walfahrt bin ich in der größten Stadt der Welt. Noch gibt’s Wasser, doch wie lange. Dursten in den Dürren wird der Planet und verdursten viele Arme noch. Das Hotel ist billig gut.

 

Zapatistas, Zoro war ich einst, für die Armen steh ich bis heut nicht nur auf Robin Hood, verlaß die Stadt, den Riesenmoloch. Geh ins Castaneda Land. Liebe Paz und andere Große, seh mit Staunen das Reich der Millionen Schmetterlinge.

 

Maya Schrift und Kalender studier ich. Bin verzückt. Stufentempel nicht nur einen seh ich mir voller Staunen Wundern an. Nach den griechisch Tempeln, römisch Bädern und Arenen eine andere Kultur. Tequilla mag ich jeden Abend und Tortillas. Tunke Tacos reichlich.

 

Cuba Libre, nächste Bar, Hemingway und andere warn schon dar. An Havannas Kai gedenk ich Che Guevarra gern. Alte Straßenkreuzer und verfallen Vorstadtvillen. Liebe Musik noch vor den Moden. Und Speziell die Lieder revolutionär.

 

Jose Marti, Carpentier dein Havanna. Deinen Reden nicht nur verdanken die Blockfreien und wir viel Fidel Castro. Deine Gespräche mit Le Boff inspirierend. Zuckerrohr den Osten süßt, schwer erarbeitet auf den Feldern. Liebe Deine Montechristos allemal.

 

Völlig anders nun kanadisch Wälder und die Seen du Vancouver. Seh die Bären, Grizzlys wohl. Bin auf der Hut im Campingwagen, der gemietet. Zu den Rockies geht es Banff und Lake Louise. Nationalparke Eure Schönheit überwältigend.

 

Sehe Rotwild, und beobachte die Biber. Das Mobil mir beste Dienste tut. Verlaß die großen Straßen, fahre abseits in die Wildnis. Kannen Bier in Hülle Fülle. Abends offnes Feuer. Keiner merksts an Feuerplätzen. Grille rotes Fleisch die Menge.Wildschweinsteaks.

 

Kreuz die quer geht’s in aller Eile um den Globus. Die Beschreibung nicht exakt der Route folgt. Rundflug wars mit einem Ticket der Ersparnis wegen. Neuseeland Regenland und deine Regenbögen. Reich des Friedensreich Nachnamen der Hundertwasser und sein Regentag.

 

Die Plakate hängen in jeder Stube. Zuhause ich von seinem Teller schön Design ich eß. Maui, du Halbgott seh ich dich im Eisenholzbaum, in den Kronen des Kauri? Die Maori unvergessen. Welche Töne ihre Sprache. Te reo maori.

 

Waitinga Tribunal für deine Rechte indigenes Volk. Ich bade in den Wellen des Pazifisch Ozeans. Meinen Schweiß laß ich den Ozeanen dieser Welt auch in den großen Flüssen, Seen. Weg flieg ich dann von Wellington, halte Fluxusrede längst in Englisch.

 

Kabul, Haschischpfeifen Räucherstadt, andere Welt dies Asien. Hippiekneipen, denke viel an Jugendzeiten, meinen Buddhaaltar in dem alten Baß vom Sperrmüll. Die alte legendäre Route soll es gehen mit dem Bus bis Indien.

 

Chaiberpaß und Pakistan, fremd der Islam in Islamabad. Alah u’ akbar nicht das erste mal. Ein paar Tage Kaschmir. Warm die Wolle. Esse Kaschmirziege von dem offnen Feuer. Sikhs einst kamen aus Punjab. Jetzt geht’s weiter Richtung Ashrams, indisch Gurus, götterwärts.

 

Neu Dehli, deine Gassen mit den Rikshas. Kostet nur ein paar Rupies. Essen köstlich preiswert nachgeschmissen. Liebe Curries aller Art. Vegetarisch wunderbar. Diese Würze, Orient und Gaumenfreuden.

Und die Säfte, frisch gepresst sind eine Wohltat.

 

 

Einfach nur und Kakerlaken, eines nachts auch Ratten in dem Billigzimmer. Rosarote Stadt, heißt du Jaipur, Hawa Mahal deine Röte, Affenklau bin ganz erschreckt, irrer Affe fort mit dir, weiter geht’s mit Eisenbahn, mache Strecke noch und noch.

 

Riesig die Colaba, kolonial, und die Stupa wie Fünfer hoch im Schwimmbad, Hali Agar Dagahr welch ein Zauber. Anders die Slums, mit die größten Asiens, hier herrscht Elend, nicht die Kali ists, das Kapital trägt hier die Schuld.

 

Weiter Madras und die Küste, Ziel Kalkutta. Am Golf von Bengalen eine Rast im Ashram von Poderry. Kenne Aurobindos Schriften gut. Tagore pries dich, praktiziere Bakhti Yoga auch seit langem. Ist recht teuer verglichen mit was sonst noch so am Weg. Nostalgie kostet Geld.

 

Kenn dich noch nicht gute Theresa, seh nur enden Leben in Gossen. Brütend ist die Hitze schon. Über 2000 Zahl der Slums. Kalighat hört Flehen Götter, Shiva Tanz, Erbarmen Krishna, Großer Kämpfer, Gajnesh hilf, Kali Grauen stopp.

 

Hunderte von Sprachen, Raga, Tala, Sitarsound. Liebe diese manirierten Tänze, verwende Fingerzeichen Phantasie versteht sich von nun an bei den Aktionen. MA-fa ka-ra-nA sage Tschüß auf Hindi. Mit der Boing nach den Nepalesisch Weiten. Landung bald in Kathmandu.

 

Annapurna eine Woche. Herrlich malerisch die Dörfer.Khangsar und Tilichosee. Hier läßt sich leben. Noch wird mir die Luft nicht knapp, obwohl ich perze wie gewohnt mehr als sechzig. Großer Vorrat an den Stengeln.

 

Kathmandu, du reizt mich wohl seit Cat Stevens dich besang. Deine Stupas in Bodnath und Swayambhunath. Bin voll und ganz nun auf dem hippie trail. War in Thamal, kenne Freak Street. Kaufte bunte Schals für heimisch Kluft. Jahre waren sie mein Zeichen.

 

Hielt den Fluxus in dem Singsang einer zauberhaften Haschischglossalie. Himmlisch Zunge brachte Beifall mir zur Freude. Doch schon weiter bin ich in Sri Lanka. Kenne gut den Ceylon Tee. Und gehört hab ich von dem Schlachten der Tamilen, Singhalesen von dem Nachbarn mir im Haus.

 

Gehe surfen für zwei Tage, setz das Segel in den indisch ozeanisch Wogen. Scharf wie Luzifer als Koch ist das Essen. Breche Schweiß aus

jedesmal. Hier gibt keiner wie der Nachbar schnell zwei Handtuch. Neues Hemd danach das ist wohl klar.

 

Eine Woche China Überraschung. Billigpreis selten wars in jenen Tagen. Geheime Stadt, noch unbesudelt Tienanmen. Die Mao Jugend rezitier die Bibelsprüche. Xiexie. Und schon bald Zaodiän chungwen. Ach meine sinologisch Studien. Kalligraphisch Bilderfindung.

 

Fahre Motorriska durch die Altstadt. Geh in manchen Hinterhof. Lieb die Gärten. Han die Menge beim Tai Chi im Nordmeer Park. Auf der Großen Mauer Fluxusrezitation in alle Winde. Rot der Osten und der Regenbogen für die Erde. Geming muß sein friedlich und gewaltlos. Kalt dies Klima.

 

Traf drei Telugus und eine Frau der Pena. Minderheiten auf Malaysia. Bahasa Melayu welche Sprache für die Ämter. Herrlich der Hibiskus blau und rote Farbenpracht. Denk an den Malayen , mit dem ich kochte und sein scharfes Küchenbeil in Leeds.

 

Seh ein Hockeyspiel, bleibe nur drei Tage. Fluxus in der Lounge auf Englisch zum Erstaunen des Portiers. Ist hier teuer sündhaft. Teurer noch wird Singapore seines Zeichens Löwe. Noch ist Rauchen hier erlaubt auf Straßen. Prata mit viel Käse mundet.

 

Nun soll der Fluxus führen in die Wellen Ozeaniens. Indonesien zuerst. Animismus meine manisch Kräfte. Deine Straßenkinder Java. Prostitution schon mit zwölf. Doch ich bade in den Fluten. Dann nach Bali pittoresk. Tänzer. Gamelan verwöhnt das Ohr.

 

Gelbwurz, Kardamon, in den Kaffee Palmzucker. Und köstlich Rujak fruchtig Obst. Bleib in Ubut sieben Tag. Buntes Malen siehe da. All die Tempel auch in Wassern. Farbig froh ist die Kultur und die Bauten recht beachtlich.

 

Kingstown, Marley deine Legend. Rastafari ist Kultur. Rythm and Blues seit Wailers Reggaezeiten. Ich esse viel mit Mango und trinke reichlich Lager aus Jamaika. Die Locken hätt ich gern von manchem für den Fluxus bei mir zu haus. Ich ruh mich auf der Insel aus. Sehe Cricket.

 

Philipinas haufenweis seh ich in Manila.Durchstreife deine Barrangays und bin auch in Intramuros. Höre Tagalo ganz fremd in Luneta. Carabao, Koboldmakis seh ich mal im TV. Krokodile soll es geben. Über 20 Vulkane sagte mir mein Reiseführer. Kaligatan dich kenn ich.

 

Noch hab ich Zeit gut mehr noch als ein Vierteljahr mit meinem Ticket. Hawai, Tahiti je ne Woche. He’e nalu am Ho’okipa. Die Sonnyboys auf Maui, die brachten mich zum Staunen mit ihren bunten Brettern aber gar nicht schlecht.

 

Tahiti da denk ich nur an Scheißsandflöhe. Höllenplage. Papua Neuguinea und wieder alte Ethnie. Port Moresby und Cargo-Kulte. Das ist was für mich Fluxusmagier. Kokoda-Trail für ein paar Tage und herrlich ists im Regenwald. So musisch schön ist die Geräuschkulisse.

 

Nicht die geringste Ahnung hab ich unterwegs in dieser schönen Welt mit meinem Erbe, was mich erwartet in den Psychiatrien wegen meiner manisch Himmel. Die Traumzeit kenn ich nur zu gut hab songlines selbst aus meiner Kindheit Jugend.

 

Die Aborigenes fast Genozid an diesem Volk. Welch herrlich Kunst die Traumzeitbilder. Ich liebe das ganz Dumpfe des Dijididoos. Kängeruh kommt auf den Teller und Emu. Die Aussis lieben Rotes Fleisch so Rot die Menge. Und Ich trink kräftig Foster stets dazu.

 

Mediterran ist Queensland. Ich tauch drei Tage im Gran Barrier Reef und staune über all die Fische Farbenpracht. Auch Outback mit nem Jeep ne Woche. Sterne. Seh den Paradiesvogel, Fliehenden Fisch, Chamäeleon. Von Perth geht’s weiter, heimwärts nun zur anderen Kugelhälfte.

 

Ich lande in Südafrika. Am Kap der Guten Hoffnung. Werds noch brauchen, ahne nichts. Kapstadt und Soweto. War auf mancher Demo gegen die Apartheid schon in London. Mandela sitzt noch fest im Knast. Der wein nicht das ich wüßte schon in Mode Reisen zu den Stöcken.

 

Gruselig und grausig diese Trennung der Rassen. Dummes Burenvolk. Herrlich doch der Tafelberg. Gehe Baden, lebe in günstig Bed and Breakfast nah dem Strand. Mir geht es blendend, wird es nie bereuen diese teure Reise weiß Herz und Hirn klar wie Kristall.

 

Und eine Woche geht’s nach Madagasgar und die Buddel voll Rum. Kinderträume mach ich wahr. Einst Malagassen Könige. Ich esse alles aus dem Meer. Weichtiere, Krebse, Langusten, Hummer und viel Fisch. Haisteak, Rochenfleisch, probier auch Wal.Mundorgelromantik ja.

 

Auf geht’s nach Schwarzafrika zu besuchen Freunde drei aus meinen Yorckshire Tagen als ich Assistant Teacher war. Zuerst der Josef Christendichter, wartet schon in Kamerun. Will mir zeigen ganze zehn Tage Land und Leute. Hat vom Ministerium frei.

 

Es geht zur Verwandschaft immer. Das ist afrikanisch und ich lerne viel Gast bin ich und hoch willkommen immer. Los geht’s in Douala weiß nicht mehr die Namen all der Städte und der Dörfer. Eine Sprache Bulu hieß. Ach was lieben sie uns Deutsche als wir noch so kolonial.

 

Lese Mongo Beti im Original Sturz einer Marionette ist sein Neustes. Kenn ein wenig erst das schwarze Schreiben meist nur aus dem Norden von Amerika. Das wird mehr im Lauf der Jahre. Breytenbach wars in Südafrika und Nadine Gordimer.

 

Josef und ich wir plaudern ständig. Glücklich sind die Tage unter afrikanisch Sonnen. Die Landschaft, Flora Fauna einzigartig. Das nun ist es Afrika. Heim der Sklaven und der Masken. Ich Schamane kenn mich aus. Totem Fetisch daraus mach ich Bilder.

 

Nächste Station dieser Reise, die bald schon zur Neige geht ist Nigeria und der Freund der zweite ist ein Ibo. Da gibt’s auch die Hausa und Yoruba. Studiert hat er Ernährung und es wird gesund. Abwechlungsreich die afrikanisch Küche meistens Huhn ganz Voodoomäßig.

 

Er ist ein schwarzer Riese hünengroß gut 2m und noch kleine 5. In die Nächte gehen die Palaver. Eine Schönheit seine Frau. Ach wie schwelgen die Erinnerungen und er weiß noch das ich wildes Täubchengurren hielt für Eule einst einmal. Böses Zeichen.

 

Der dritte lebt in Ghana und drückt mich gleich schon fast halb tot. Groß die Widersehensfreude. Kniete doch vor der Ghana Königin in der S-Bahn auf dem Weg nach Haus. Hier nun ist zum vorletzten Male dieser Reise, das ich aufsetz Narrenhut.

 

Mit den Schellen ists mein Zeichen schon vor der langen Irrenzeit. Fluxuskappe Güldenstern läßt grüßen. Goldküste Taka Tänze, phantasievoll die Gewänder, Trommeln, Zimbeln, Balaphon. Hier ist der Menschheitswiegekontinent.

 

Letzte Station ist Gizeh und eine Fahrt mit Raddampfer ein stückweit Nil.

Sphinx was nur kündest Du. Ich lausche Mumien, male Hyroglyphen. Thodt und Cleopatra. Die Büste Tutanchamun. Der Moloch Kairo stinkt erbärmlich wie Kloake. Heimstadt der Verwandtschaft einst.

 

Die letzte Fluxusrede hielt ich vom Kamel im Wüstensand der staunenden Gemeindemenschen Neckarsulm. Es herrschte Schweigen mir zur Seite in dem Rückfahrtbus. Betreten war die Stille dieser Leisetreter. Würde das Erleben noch sehr oft.

 

Beichten war ich fluxusmäßig in jeder Stadt der Reise. Nutze Priesterohren für die neue Prophetie. Nicht nur einer stürzt mir nach als ich geendet, voll der Überraschung waren die Gesichter jedesmal. Künde Ende, Neuanfang und den Richterspruch der Zeiten.

 

Ausführlich wird’s dereinst in meinem Lebensbuch samt aller Theorien des vergangenen Jahrhunderts und der tausende Jahre noch zuvor. Bin bald 33 liebe solche Zahlen. Habe fünf an ihrer Zahl in meinem Leben. Jedes recht entscheidend war. Doppelzahl Doppelleben. Masken vor.

 

 

 

 

 

Zitatenfluxus 9. Gesang

 

 

 

Wahrlich es füllt mit Wonne das Herz, dem Gesange zu horchen,
Wenn ein Sänger, wie dieser, die Töne der Himmlischen nachahmt Fleißig schöpft, und ringsum die vollen Becher verteilet.
Siehe das nennet mein Herz die höchste Wonne des Lebens! Denn viel Elend häuften auf mich die himmlischen Götter! Unter den Menschen bekannt; und mein Ruhm erreichet den Himmel Aber keiner gelang es, mein standhaftes Herz zu bewegen Lagen wir mutlos dort Ein Gott war unser Geleiter
Durch die finstere Nacht: wir sahn nicht, wohin wir uns wandten Gräßlich gestaltet war das Ungeheuer Grausam und ungerecht, und durch keine Gesetze gebändigt. Ach für meine Gefährten ein unerfreulicher Anblick Also sprach er voll Tück'; allein ich kannte dergleichen.
Eilend erwidert' ich ihm die schlauersonnenen Worte:

Böser Mann, wer wird dich hinfort von den Erdebewohnern
Wieder besuchen wollen? Du hast nicht billig gehandelt! Niemand ist mein Name; denn Niemand nennen mich alle, ein Himmlischer haucht' uns Mut in die Seele. Mir lachte die Seele vor Freude,
Daß sie mein falscher Name getäuscht und mein trefflicher Einfall Tausend Entwürf' und Listen wurden ersonnen;
Denn es galt das Leben; und fürchterlich drang die Entscheidung!
Doch von allen Entwürfen gefiel mir dieser am besten. Und mit herzlicher Freud' empfingen die lieben Gefährten
Uns Entflohne des Todes, und klagten schluchzend die andern

 

 

 

Künstlerschwarz

 

Groß war die Einsamkeit doch dieser Tage, Noch traf ich Freunde des Samstagmorgens, rief an die Frau, doch die Entfremdung wuchs. Ich wollte werden Mönch, nun folgen der Berufung klar. Die Diagnose eine Sperre, unüberwindlich Schranke.

 

So wars nicht braune Kutte, es kam die schwarze Künstlerkluft. Die Zeiten noch recht apokalyptisch und ich Apolyptiker. Der Untergang verkünde ich im Beichtfuxus wie in der Welt zuvor nun auch den Priestern meiner Stadt.

 

 

Im Rainbow, Spirit kennt man mich. Mach auf Buddha sitz im Lotus, lieg ganz selig lächelnd Buddha am Rand der Fäche voller Tänzer. Wird bestohlen von den Junkies noch und noch. Bin gerade numismatisch und sie klauen die Münzen, nicht nur Krügerrand.

 

Meine Plasiktasche regenbogenfarben bleibt jedoch ausgeräubert stets doch stehen. Oft bekomm ich auch Applaus von der selbstverliebten Jugend. Frei die Fläche oft für meine Tanzeinlagen. Bin geschmeichelt, muß schon sagen, das Jara kenn ich noch aus alten Tagen.

 

So vergeht das Jahr im Nu. Mutter geht es täglich schlechter. Psychisch hat sie mich genannt, bangt wohl täglich um meinen Verstand. Ist der Marktfrau alles fremd Künstler Philosoph der Sohn, wer will das schon.

Mutter macht nichts, Gott vergelts.

 

Der 2. Furor kurz und knapp. Ich hab die Faxen dicke. Was macht die Frau nur, versteh das nicht. Die einzige Gewalttat je, die ich verbrach, es war an ihr. Ich haute drauf wie auf kalt Eisen. Dieser Treuebruch, Verrat. Nun droh ich erste Mal, will Angst machen nur, mit Mord.

 

Irrenhaus und gleich geschlossen in der Tat. Erkläre klar, Mord nie meine Absicht war. Spielt Nemesis und bürgerliches Trauerspiel Emilia Galotti and so on, bin erschüttert wie der Vater ohne Tat. Nutzlos. Die Banausen hören nicht. Ende wieder mal der Freiheit Kunst.

 

Die Manie das kann ich, enedet schon am zweiten Tag. Nur die Krimminellen merkens wohl. Halten alle mich für gesund. Werden klar bevorzug von dem Personal. Angst wohl, muß es sein. Sind auch Mörder drunter.

 

Mußte gleich den großen Coktail saufen und Gewalt und ständig Drohung, Keine Möglichkeit zu verweigern, schlucke Gift nur mit Protest. Weiß warum nur vage, fühle täglich schlechter mich und die Schmerzen. Depression für die nächten Wochen, über ein halbes Jahr.

 

Das hat nichts mit Krankheit zu tun, sondern mit dem Gift. Hör zum ersten Mal. Verträgt soviel wie ein Elefant und bekomm noch mehr. Schwärzer wird’s von Tag zu Tag. Will enden nur mein Leben. Alein nach Hause nach dem Kampf um Freiheit kann ich nicht.

 

Auf eigenen Wunsch und taktisch Klug 242 Tage Tagesklinik. Mach mich breit auf der Couch jeden Tag und lese immerfort, tröste mich mit Geistigem in der Öde. Das Psychodrama lieb ich doch, mein Schauspiel, male Phalli in der Gestalttherapie. Masken vor.

 

 

 

 

 

 

 

Zitatenfluxus 10. Gesang

 

 

Und das duftende Haus erschallt von Tönen der Flöte Als ich nun weiter verlangte, und ihn um sichre Geleitung
Bat, versagt' er mir nichts, und rüstete mich zu der Abfahrt. Wunderbar! Dieser Mann gewinnt die Achtung und Liebe
Aller Menschen, wohin er auch kommt, in Städten und Ländern!

Schnell aus dem Schlaf, und erwog in meiner unsträflichen Seele: Siehe woher, Odysseus? Welch böser Dämon verfolgt dich?

Denn es geziemet mir nicht, zu bewirten, noch weiter zu senden
Einen Mann, den die Rache der seligen Götter verfolget.

; denn niemals erhob sich eine Welle darinnen,
Weder groß und klein; rings herrschst spiegelnde Stille. Ungestüm packt' er den einen Gefährten, und tischte den Schmaus auf. Also steuerten wir mit trauriger Seele von dannen,
Froh der bestandnen Gefahr, doch ohne die lieben Gefährten. Hin nach dem dunkeln Rauche zu gehn, und weiter zu forschen.
Dieser Gedanke erschien mir Zweifelnden endlich der beste Da erbarmte sich mein, des Einsamen, einer der Götter. Also saßen wir dort den Tag bis die Sonne sich neigte,
An der Fülle des Fleisches und süßen Weines uns labend Also umwedeln die Hunde den Hausherrn, wenn er vom Schmause
Wiederkehrt; denn er bringt beständig leckere Bissen:
Also umwedelten sie starkklauige Löwen und Wölfe.
Aber sie fürchteten sich vor den schrecklichen Ungeheuern. Ich allein blieb draußen, denn ich vermutete Böses! Wer, wes Volkes bist du? und wo ist deine Geburtstadt?
Staunen ergreift mich, da dich der Zaubertrank nicht verwandelt!
Denn kein sterblicher Mensch ist diesem Zauber bestanden,
Welcher trank, sobald ihm der Wein die Zunge hinabglitt.
Aber du trägst ein unbezwingliches Herz in dem Busen!

Kirke, wie kannst du begehren, daß ich dir freundlich begegne? Doch meinem Herzen gefiel's nicht;
Sondern ich saß zerstreut, und ahnete Böses im Herzen. Und sie erkannten mich gleich, und gaben mir alle die Hände;
Alle huben an, vor Freude zu weinen, daß ringsum
Laut die Wohnung erscholl. Stärkt euch die Freude den Mut: ihr habt sehr vieles erlitten! Und mit dem wechselnden Mond viel Tage waren verschwunden Und er allein ist weise: die andern sind flatternde Schatten. Viele Seelen kommen der abgeschiedenen Toten Denn welches Sterblichen Auge
Mag des Unsterblichen Gang, der sich verhüllet, entdecken?

 

 

 

 

 

 

 

Homo ludens Kugelbuddha Bu

 

 

 

 

 

Das Buddhaspiel nun voll begann. Ich scheige, meine Mystik. Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen, kündet Philosophenmund. Die Sprachenwende war sehr wichtig. Das Selbe selbt wie Meister Eckard sagt. Die Qualen Jakob Böhme sind Qualitäten.

 

Bin verwand Dir Bruder Klaus. Lebe meine Kulte der Mysterien in Fluxusakten voll Vernunft. Lese Wetering, bin Spiegel. Durch mich geht die ganze Welt spiegelt sich unendlich. Bin der Spiegel aller Spiegel. Bin Dein Lacansches Spiegelstadium.

 

 

Rufe Kyoto an, will mal ein wenig Zen und Kloster. Doch Besen, Mauer bin ich schon. Der Koan der Welt. Höre Klatschen eine Hand. Mu, mein Freund, ist Bu. Sandte aus den Lokalen Chef der Bhagis nach dem Meister mit der Botschaft. Lobte seine Narrenqualitäten.

 

Pries ihn hoch und löblich in Sonnetten. Hatte auch nen Joke für ihn. Wollt ma gucken, wies wohl wär mit Sanyas. Die verrückte Nudel kam zurück ist nun auf Geschlossenen auf des Lebens Dauer. „ Du wirst hören bald“ war Botschaft.

 

Der sich bald nennt Osho nun verkündet, daß sein Meister Deutscher und ein Bettler ist. Freu mich herzlich, so sind Götter. Will nicht schweifen allzu sehr, liebe auch islamisch Mystik, bleib kulturtreu Europäer. Produzier nun Engel als Attrapen ganz Pseudo Dyonisus.

 

Schon ließ ich sie allenthalben rund beim Flug um diesen Globus. Sind aus Luft wie Ariel alle gut und nur zum Schutze allen Lebens. Luftbildengel in Sekundenkunst. Wirst sie suchen wars Du präsent, das war im momentum Dein Moment.

 

Zehntausende, die gibt’s, werden mich nie vergessen wie ich live ganz ohne Bühne wirkte. Für den Tod wars, der Euch blüht. Narrenlachen führ Euch rüber aller Weisheit Tugend. Und ich Buddha kugel mich. Schieß auch scharf, wenns denn sein muß.

 

Ach die Jugendsprüche bei der Weigerung des Krieges. Schön die Fangfrag würds Du schießen. Auf die Richtigen immer ich. Bin heut gegen Todesstrafe, muß nicht sein. Nur Lumpen wie der Bush machen damit Stimmen ihres Pöbels los.

 

Und es rollt der Buddha Bu jetzt durch die Stadt im Brunnenfluxus. Nackt ist er wie Gott ihn schuf und gar keiner ruft herbei die Polizei. Gaucklerfreiheit, Bläserbrunnen. Spielt mit Kindern und die Mamas staunen.

 

Zieht sich dann die Hose an. Schon dampft die Cohiba. Macht ein Loch sich in die Hose, läßt sie rauchen pimmelwärts. Ach das Lachen, welche Gaudi. Hab wohl Chancen bei den Frauen. Bin auch sportlich, muskulös. Mach scherzhaft Avancen einer Lady. Die spendiert ein Bier, das wars.

 

Welche Zeiten für den Narren Bu den Kugelbuddha. Er hat der Bohdibäume viele in der Stadt. Sind erleuchtet, wenn er geht. Einen reißt er aus, zieht von der Wiese durch die Stadt. Ist der Einzige, der nen Baum wohl auf dem Buckel hat.

 

Dyonisos geht nun auf appolinisch Weise auf die Reise zu denen die schuf Olympisch Götter. Der Bullenbenz tut gute Dienste. Der Liter griechisch Diesel ca. 50 Pfennig. 4444 km geht der road movie. Du makedonischer Alexander warst auch zyklothym.

 

Doch mich ziehts erst nach Thessaliens Meteora. Im Megalo Meteoro mein Kloster Metamorphosis kehr ich ein. Die Mönche freundlich. Frsken wunderherrlich. Agion Pnevna dein aus Stein gehauener Altar. Bu Doppelnull die Wumme Nullstein ist nun da in tödlicher Mission.

 

Ich treff mich mit den Adlern Zeus in Delphi und Unterhalte mich geschlagene Stunden mit der Python. Ich hab mich selbst schon längst erkannt seit 31 Jahren. Jetz auf zum Olymp zu spielen mit den Göttern und mich beraten mit Kronos.

 

Eros will ich sein dir Aphrodite in der Gaiaschoß und wir spielen Chaoskinder. Alekto und Tisiphone Euch nehm ich mit. Hochzeit ist auf dem Olymp, die Bauern laden mich Fremden ein. Festlich werde ich bewirtet und tanze schicklich mit der schönen Braut Setaki sorbasgleich.

 

La Strada nun auf der Peleponnes. Natürlich geht’s nach Mani ich liebe das Homophone. Mit Tantalos an meiner Seite besuch ich Lykurk in Sparta. Zu Ehren Apollons geh ich Speisen als Parasit wie einst in Tempeln. Mit Paulus bleib ich in Korinth drei Tage.

 

Ich diktiere Konrinther 12.13 für den Federkiel. Tauf mich hernach nochmals mit beherztem Sprung im Kanal. Touristenfreude. Nun geht es zur Agora und